Das Schicksal der jüdischen Bevölkerung in der Zeit des Nationalsozialismus ist untrennbar mit der deutschen Erinnerungskultur verknüpft. Daher bezeichnete Marcus Mühlnikel, Schriftleiter beim Historischen Verein für Oberfranken, die jetzt veröffentlichte Monografie über den Schriftsteller, Rundfunkjournalisten und Kulturpolitiker Karl Würzburger als ein „sehr wichtiges Buch zur Bayreuther Stadtgeschichte“. Zu verdanken sei dies dem früheren Universitätsbibliothekar Rainer-Maria Kiel, der den Nachlass Würzburgers „wissenschaftlich und für ein breites Publikum gut lesbar“ aufbereitet habe.