Etwas Gewöhnung ist immer mit dabei. Es wird auch etwas besser. Aber richtig gut wird es nicht. Man hat zwar den Eindruck, dass die Bilder langsamer fluten, dass auch mal eine opulente Raumillusion geboten wird, wo sie hinpasst. Auch, dass die Bildbelege für außermusikalische Themen aus den 150 Jahren Festspielgeschichte fassbarer als noch im „Rheingold“ zwischen die selbstverliebten Bild-Dekonstruktionen grätschen. Selbst, wenn sich nicht immer ausmachen lässt, wer oder was da gemeint ist.