Dmitri Tcherniakovs „Holländer“-Inszenierung aus dem coronageplagten Jahr 2021 ist im Jubiläumsjahr aus gleich mehreren Gründen als Wiederaufnahme zwischen „Walküre“ und „Siegfried“ genau passend. Nicht nur wegen der überschaubaren Spieldauer bei eskalierender Hitze draußen. Auch drinnen, wegen der Umsetzung der Geschichte in klare Bilder auf der Bühne, bei der die Personenführung mit präzisen Rollenporträts verbunden ist und damit glänzt. Hier haben auch die kleinsten wahrnehmbaren Gesten eine Bedeutung.
Bayreuther Festspiele „Fliegender Holländer“ kehrt unter Jubel zurück
Joachim Lange 30.07.2026 - 14:00 Uhr