Auch Feuerwerkskörper und Flaschenwerfer werden nicht akzeptiert WM-Feiern: Null Toleranz für Bengalische Feuer

BAYREUTH. Während es in anderen Städten Oberfrankens bei den Feierlichkeiten nach dem WM-Spiel Ghana - Deutschland weitgehend gesittet zuging, überspannten am Mittwoch in Bayreuth einige „Fans“ den Bogen.

Sie zündeten am Mühltürlein in der Menge friedlich feiernder Fans Batterien von Feuerwerkskörpern und brannten zudem Bengalische Feuer ab. Auch ein Polizeifahrzeug wurde mit Flaschen beworfen. Das Abbrennen sogenannter „Bengalos“, das Zünden von Feuerwerkskörpern und das Werfen von Gegenständen in eine oder aus einer Menschenmenge heraus wird die Bayreuther Polizei bei solchen Feiern in Zusammenhang mit der Fußballweltmeisterschaft im öffentlichen Raum nicht dulden. Die mit den erwähnten Verhaltensweisen im Raume stehenden Straftaten und Ordnungswidrigkeiten werden unnachgiebig verfolgt.

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Die Betreffenden müssen außerdem damit rechnen, in Polizeigewahrsam genommen zu werden. Aus Sicherheitsgründen wird am Sonntag im Anschluss an das Achtelfinalspiel der Deutschen gegen England die Fußgängerbrücke zwischen der Maximilianstraße und dem Rotmain-Center gesperrt werden. Zum Thema Autokorso weist die Bayreuther Polizei darauf hin, dass die Straßenverkehrsordnung die Benutzung der Hupe eindeutig regelt und verbietet „unnützes Fahren“ wenn andere dadurch belästigt werden, vor allem zur Nachtzeit. Die Polizei appelliert an die Vernunft der Fans und Feiernden, die Nachtruhe anderer zu respektieren.

red