Die Gebühren für Volkshochschul-Kurse sollen um etwa 6,5 bis 7 Prozent steigen. Den Plan zur neuen Gebührensatzung, die zum Herbstsemester am 1. September in Kraft treten soll, haben Kulturreferentin Eva Christina Bär und VHS-Leiter Martin Boekstiegel am Mittwoch im Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrats vorgestellt. Ein Deutschkurs mit 30 Terminen beispielsweise würde dadurch künftig 234 Euro statt wie bisher 219 Euro kosten. Außerdem soll gelten, dass die Gebühr für Kurse mit sechs Teilnehmern künftig als Grundgebühr gilt – bei mehr Teilnehmern soll es Rabatte geben. Die Rabatte sollen aber erst bei Kursen mit mindestens sechs Terminen greifen. Die Honorare der Kursleitungen im offenen Programm sollen künftig von der Gebührenhöhe entkoppelt sein und gleichbleiben, bei 23 Euro pro 45-minütiger Unterrichtseinheit. Wie Kulturreferentin Eva Christina Bär ausführte, soll dies einerseits die Verluste für die Stadt minimieren. Zum anderen soll die Gebührenstruktur leichter nachvollziehbar werden. Ausgehend von den bisherigen Erfahrungen ist nach Einschätzung der Volkshochschule mit Mehreinnahmen von rund 17.000 Euro im Jahr zu rechnen. „Wir sind der Meinung, dass trotz der vorgeschlagenen Erhöhung die Kurse im fränkischen Vergleich weiterhin günstig bleiben werden“, sagte die Kulturreferentin. Die VHS habe sich die Gebühren in anderen Städten angesehen.