Der April war zwar nicht nass genug, dafür kommt ab Donnerstag feuchte Kühle Trockenheit ist kein Problem

BAYREUTH. Der April 2012 ist vorbei: Er kam ohne sein für ihn so typisches Wechselwetter. Ähnlich wie im Vorjahr herrschte auch dieses Jahr außergewöhnliche Trockenheit. Die Bürger aus der Region freuten sich über das großartige Wetter, die Landwirte und die Feuerwehr beunruhigte es wider Erwarten nicht.

Der Sommer ist endlich da. Das Frühjahr startet in Oberfranken warm und deutlich zu trocken, so lauten Prognosen des Klimahauses Bremerhaven. Die Sonne scheint zwar deutlich weniger im Vergleich zum vergangenen Jahr – zwischen 40 und 70 Prozent weniger. Aber es regnet nicht genug. Im Monat April wurden nur 25 bis 35 Prozent des Niederschlags im Vergleich zum Vorjahr gemessen.

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Mit Regen würde es schneller gehen

Was die meisten Bürger der Region freut, könnte jedoch zum Problem werden. Sonne, kein Regen und trockene Äcker: Wie wirkt sich das auf die Landwirtschaft in Oberfranken aus? Wachsen die Pflanzen ausreichend? „Wir machen uns noch keine Sorgen.“ Georg Walter, Fachberater des Bayerischen Bauernverbandes Bayreuth, gibt Entwarnung: „Die Felder sind zwar nicht so feucht und das Grünland ist nicht so gewachsen wie im Vorjahr, doch das Getreide ist gut durch den Winter gekommen. Wir sind gerade bei der Maisaussaat und alles klappt wie geplant. Natürlich würden wir uns trotzdem in den nächsten Tagen über Regen freuen. Dann wächst einfach alles ein bisschen schneller.“

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