BAYREUTH. Der April ist die beste Zeit, um winterharte Blütenstauden zu pflanzen. Mehrjährige Stauden bescheren den Gärten und Parks über viele Jahre Blütenreichtum. Vor dem Hintergrund der rückläufigen Insektenbestände wird sich mancher Gartenbesitzer schon gefragt haben, welche Stauden attraktiven Gartenmotiven und reichem Insektenleben gleichzeitig förderlich sind. Ein paar Grundregeln stellt Stadtgartenamtsleiter Robert Pfeifer in seinem Gartentipp für den Monat April vor. Grundregel Nummer 1: „Das Blütenangebot sollte jahreszeitlich soweit ausdehnt werden, dass immer ein Angebot an Nektar und Pollen vorhanden ist“, sagt Robert Pfeifer. Von den ersten Frühlingsblühern, wie dem Lungenkraut, bis zu den letzten Blüten der Fetthenne im Herbst herrscht so immer ein gedeckter Tisch. Ein Motto unter den Staudenliebhabern lautet: „Es wird durchgeblüht – das hilft auch den Insekten“, so Pfeifer.