Noch am Mittwochvormittag hatte Lorenz Röthlingshöfer Zuversicht verbreitet. Der 31‑jährige Sportökonom, der in den vergangenen Wochen zu einer Art Sprecher eines möglichen Neustarts im Bayreuther Profi‑Eishockey geworden war, sprach ruhig, beinahe routiniert, aber mit einem optimistischen Unterton über mögliche Gesellschaftermodelle, über Partner aus der Region, über die Chance, trotz des angekündigten Rückzugs von Onesto den Standort in der Oberliga zu halten. Bis Mitte April, so sein Plan, wollte er „belastbare Zahlen“ vorlegen. Ein schmalerer Etat, eine breitere Sponsorenbasis, Durchlässigkeit für den Nachwuchs — damit könne man etwas bewegen, sagte er, und klang, als glaube er es selbst.
Bayreuth Tigers Nach Verkauf an neuen Investor –Röthlingshöfer geht
Stefan Wolfrum 11.03.2026 - 22:09 Uhr