Man muss schon ein wenig in den Annalen stöbern, um auf eine Bayreuther Eishockey-Mannschaft zu stoßen, die das Herz ihrer Fans so im Sturm erobert hat, wie jene, die gerade in der Oberliga Süd für Furore sorgt. Selbst die jüngste 5:6-Niederlage in Deggendorf nach Penaltyschießen hat die Euphorie nicht gedämpft. Im Gegenteil: Das Gros der Anhänger sang nach der Partie Lobeshymnen auf die Leistung der Bayreuth Tigers, die auf dem Eis all das konterkarieren, was abseits des Geläufs auf die Stimmung drückt – Gerüchte, Streitereien und finanzielle Sorgen. Im Gespräch mit dieser Zeitung verrät Kapitän Steffen Tölzer, wie das Team damit umgeht und in welcher Weise diese Nebenkriegsschauplätze Einfluss auf das Sportliche haben – oder eben nicht.