Wieder einmal sorgt der Eishockey-Standort Bayreuth bundesweit für Schlagzeilen – und wieder einmal hat das mediale Interesse nichts mit dem Geschehen auf dem Eis zu tun, sondern diesmal mit der Inszenierung eines Investoren-Theaters, das inzwischen skurril wirkt. Die Causa Mikael Agateljan liest sich wie ein Krimi, ein ziemlich schlechter allerdings: der große Auftritt als Mittelsmann einer angeblich potenten, überaus ambitionierten US- Investorengruppe, der Rückzug wegen eines Shitstorms und nun der angekündigte Gang vors Insolvenzgericht, weil Verpflichtungen, Risiken und Kosten „wesentlich größer“ seien, als er sie angenommen habe.
Bayreuth Tigers Der Abgang von Onesto – fragwürdig und folgenschwer
Stefan Wolfrum 27.03.2026 - 19:03 Uhr