Wieder einmal sorgt der Eishockey-Standort Bayreuth bundesweit für Schlagzeilen – und wieder einmal hat das mediale Interesse nichts mit dem Geschehen auf dem Eis zu tun, sondern diesmal mit der Inszenierung eines Investoren-Theaters, das inzwischen skurril wirkt. Die Causa Mikael Agateljan liest sich wie ein Krimi, ein ziemlich schlechter allerdings: der große Auftritt als Mittelsmann einer angeblich potenten, überaus ambitionierten US- Investorengruppe, der Rückzug wegen eines Shitstorms und nun der angekündigte Gang vors Insolvenzgericht, weil Verpflichtungen, Risiken und Kosten „wesentlich größer“ seien, als er sie angenommen habe.