Erst das große Versprechen, dann der große Rückzug. Keine 24 Stunden nach der Ankündigung eines Drei-Jahres-Plans Richtung DEL2 ist aus der Aufbruchserzählung im Bayreuther Eishockey ein Aktenvorgang beim Notar geworden – gestoppt, vertagt, ungewiss. Mikael Agateljan und die US-Investoren, die der 37 Jährige vertritt, steigen nun doch nicht bei den Bayreuth Tigers ein. Ein dem Image schädlicher Shitstorm – vornehmlich gegen Agateljan – ist laut neuem Investor Auslöser dieser Kehrtwende, die für viele wie eine Posse anmutet. „Immer wenn du denkst, der Tiefpunkt im Bayreuther Eishockey ist erreicht, kommt einer daher und setzt noch einmal eins drauf“, fasst Tigers-Fanbeauftragter Axel Pöhlmann die am Standort vorherrschende Stimmung zusammen.