Asbest liegt in der Luft Städtisches Umweltamt warnt vor Krebsgefahr

BAYREUTH. Beim Umweltamt der Stadt sind in jüngster Zeit wieder Hinweise auf unsachgemäßen Umgang mit Asbestprodukten eingegangen. Die Stadt weist daher in einer Pressemitteilung darauf hin, dass beim Zerbrechen, Zersägen oder bei stark verwitterten Asbesterzeugnissen Fasern frei werden können, so dass eine erhebliche Gefährdung für die Gesundheit besteht.

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Asbest ist eine Sammelbezeichnung für eine Gruppe natürlicher silikatischer Minerale. Typisch für Asbest ist die leichte Spaltbarkeit in der Längsachse. Viele dieser Fasern sind so dünn, dass sie im Lichtmikroskop nicht sichtbar sind. Sie können eingeatmet werden und so zu Gesundheitsschäden führen. Obwohl die krebserzeugende Wirkung seit langem bekannt ist, wurde Asbest in vielen Baustoffen eingesetzt.

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Schutzvorkehrungen beachten

In den vergangenen Jahrzehnten entstanden so viele Garagen, Neben- und Fabrikgebäude, aber auch Wohngebäude mit Dacheindeckungen und Fassadenverkleidungen aus Wellasbestplatten und Kunstschiefer. Es kommt immer wieder vor, dass solche Dächer oder Verkleidungen unsachgemäß saniert oder entfernt werden. Beim Zerbrechen oder Zersägen besteht die große Gefahr, Asbestfasern einzuatmen. Deshalb dürfen Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten nur durch sachkundige Personen unter besonderen Schutzvorkehrungen vorgenommen werden.

Wiederverwenden verboten

Ausgebaute Asbestprodukte wie beispielsweise Asbestzementplatten dürfen nicht wieder verwendet werden. Sie müssen auf der Reststoffdeponie Heinersgrund unter besonderen Vorkehrungen beim Transport und bei der Einlagerung beseitigt werden.

Für weitere Informationen zum Thema Asbest stehen das Gewerbeaufsichtsamt Coburg der Regierung von Oberfranken, Telefon 0 95 61/7 41 90, das Amt für Umweltschutz der Stadt Bayreuth, Telefon 09 21/25 13 85, und der Stadtbauhof, Telefon 09 21/ 25 18 48, zur Verfügung.

red/Symbolbild: pa