Keine Angst vor Kreuzotter, Schling- und Ringelnatter Schlangen im Stadtgebiet entdeckt

BAYREUTH. Die Stadt Bayreuth hat neue Bewohner. Im Rahmen einer zoologischen Biotopkartierung wurden unlängst im Stadtgebiet neben der Ringelnatter auch die seltene Kreuzotter und die Schlingnatter gefunden.

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Das teilte die Stadt in einer Pressemitteilung mit. Bewohner brauchen aber von den Tieren keine Angst zu haben. "Wer einer Schlange begegnet, braucht sich nicht angegriffen zu fühlen. Es genügt, einige Schritte zurückzutreten, um so den vermeintlichen Gefahrenbereich zu verlassen", sagt Angela Esterer von der Pressestelle Bayreuth. Keinesfalls dürfe man zu einem Stock greifen, um das Tier zu erschlagen, heißt es in der Mitteilung weiter.  

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Schlangen nicht töten 

Zudem weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass Reptilien nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz geschützt sind und das Töten dieser Tiere mit einer Geldbuße geahndet werden kann.

Info: Die Ringelnatter bewohnt vor allem Feuchtgebiete mit einer reich strukturierten Umgebung. Ihre Eier legt die einzige Eier legende Schlange Oberfrankens beispielsweise in Kompost- oder Laubhaufen ab. Die Schlingnatter bewohnt vorwiegend trockenwarme Lebensräume wie zum Beispiel Magerrasen an den Muschelkalkhängen östlich von Bayreuth. Die Kreuzotter bevorzugt offene Zwergstrauchheiden, Waldschläge und Waldränder als Lebensraum. Die einzig giftige Schlange Oberfrankens ist sehr scheu und meidet in der Regel Menschen, im Frühjahr kann es jedoch durchaus passieren, dass man eine Schlange entdeckt oder aufstört, die sich an einem sonnigen Platz aufwärmt.

red/Foto: pa