Bayreuth - Der 37-jährige Österreicher hatte gerade seine Pause auf dem Parkplatz Sophienberg beendet und war am frühen Montagnachmittag wieder auf die A 9 in Richtung München eingebogen.

Wie die Bayreuther Verkehrspolizei am Dienstag mitteilt, wechselte der Mann mit seinem Fiat Punto vom Beschleunigungsstreifen auf die linke äußere Spur.

Von hinten fuhr ein 30-jähriger Bayreuther mit seinem Mercedes und etwa 200 Stundenkilometern heran.

Der Mercedes krachte in das Heck des Österreichers. Beide Fahrzeuge schleuderten über die Fahrbahn und überholten dabei einen Sattelzug.

Anschließend blieben beide Autos auf dem Seitenstreifen stehen.

Wegen des massiven Aufpralles wurden mehrere Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber alarmiert. Die Autobahn war mehrfach vollständig gesperrt.

Bei dem Unfall wurden alle Beteiligten nur leicht verletzt.

Das Heck des Fiats wurde allerdings derart zerstört, dass zwei Schäferhunde aus dem Auto sprangen.

Ein Ersthelfer konnte einen der Hunde etwa drei Kilometer von der Unfallstelle entfernt einfangen.

Einige Verkehrsteilnehmer sahen den zweiten Hund. Dieser versteckte sich aber immer wieder im unwegsamen Gelände.

Schließlich tauchte der zweite Hund fünf Kilometer weiter südlich erneut auf. Um einen weiteren Unfall zu verhindern, sperrte die Polizei die Autobahn ab, um das Tier einzufangen. Das gelang schließlich auch.

Die Besitzerin bekam das Tier wieder. Der Fiat-Fahrer muss jetzt wegen des Ausscherens auf der Autobahn und der ungesicherten Hunde in seinem Auto mit einem erheblichen Bußgeld rechnen.