Bayreuth/Fichtelgebirge Bergwacht und Rettungshunde suchen Vermissten

Mit allem, was die Bergwacht Fichtelgebirge an Technik zu bieten hat, sowie eigenen Suchhunden, unterstützt von der Rettungshundestaffel des Bayreuther BRK, waren die Einsatzkräfte am Dienstag am Rande des Fichtelgebirges gefordert.

 
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Gegen 19.30 Uhr alarmierte am Dienstag die Leitstelle Bayreuth/Kulmbach auf Anforderung der Polizei zunächst die Bergwacht und dann die Bayreuther Rettungshundestaffel. 23 Kräfte der Bergwacht und sieben Einsatzkräfte der Rettungshundestaffel der Bereitschaften des Bayreuther Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) fuhren in ein Waldgebiet am Rande des Fichtelgebirges, um dort nach einem vermissten 85-jährigen Bayreuther zu suchen.

Der Mann ist bereits seit dem 3. Juni verschwunden. Doch wie die Polizei am Mittwoch, 12. Juni, mitteilt, wurde in einem Waldstück bei Hartmannsreuth in der Nähe von Stockau in der Gemeinde Weidenberg das Auto des Seniors gefunden.

Wie Thomas Janovsky, Pressesprecher des BRK-Kreisverbands Bayreuth, am Mittwoch berichtet, wurde am Dienstagabend in einem teilweise unübersichtlichen und dicht bewachsenen Waldgebiet nach dem Mann gesucht. Mit zwei Drohnen überflog die Bergwacht das offene Gelände.

Die Drohnen sind laut Janovsky mit nachtsichttauglichen Kameras, Suchscheinwerfern und Wärmebildtechnik ausgestattet. Insgesamt vier Quads und vier Geländewagen der Bergwacht waren im Einsatz, um die Waldwege abzufahren.

Sechs Flächensuchhunde und zwei Mantrailer von Bergwacht und BRK suchten nach dem Mann. Ein Mantrailer ist darauf spezialisiert, eine auch schon ältere Spur einer Person aufzunehmen und zu verfolgen.

Unterstützt wurden sie bei der Suche auch von Einsatzkräften der Bayreuther Polizei. Leider blieb die umfangreiche Suche vorerst erfolglos. Gegen 23 Uhr wurde sie abgebrochen. Die weitere Suche nach dem Mann koordiniert die Polizei.

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