Die Eremitage: Kulturelles Erbe der Markgrafen
Ursprünglich war die Eremitage im 17. Jahrhundert ein Waldgehege bis 1664 Markgraf Christian Ernst sie zu einem Tierpark umbauen ließ und als Kulisse für Treibjagden umfunktionierte. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, schenkte Markgraf Friedrich das Gelände rund um die Eremitage seiner Ehefrau Wilhelmine zu ihrem 26. Geburtstag. Noch im selben Jahr begann diese mit der Umgestaltung: Das Alte Schloss wurde zu einem Sommerschlösschen umgebaut und mit vorwiegend barocken Elementen neu ausgestattet. In den Folgejahren ließ Wilhelmine Heckenquartiere, Laubengänge, Wasserspiele sowie einige künstliche Ruinengebäude anlegen. Zwischen 1743 und 1745 wurden verschiedene Architekturen und Brunnenanlagen, wie das Ruinentheater und die Untere Grotte, errichtet. Das Neue Schloss mit der Oberen Grotte wurde in den Jahren 1749 bis 1753 erbaut und 1751 durch eine märchenhafte Orangerie vollendet.