Rund 4500 Feiernde zogen am Sonntagabend durch die Bayreuther Clubs und Bars Eine Partynacht für alle Generationen

Bastian Benrath

BAYREUTH. Viel Leben in den Straßen Bayreuths: 4500 Besucher sind laut Christian Möckel von der Bayreuth Marketing- und Tourismus-GmbH (BMTG) am Sonntagabend zur Bayreuther Partynacht gekommen. Schon ab 22 Uhr waren einige der Lokale so gut gefüllt, dass sie einen zeitweiliegn Einlassstop verhängen mussten. Die Idee der Veranstaltung, die dieses Jahr zum dritten Mal stattfand, baut auf eine Idee auf: Für einen einmaligen Eintrittspreis kann man DJs in 17 Bars und Clubs hören.

Nachts um halb zwölf in Engin’s Ponte an der Opernstraße: Hier beginnt die Party erst. Einige Gäste tanzen, ein Pärchen versucht sich sogar im beschwingten Standardtanz. Die meisten aber unterhalten sich gut gelaunt oder schlürfen Logdrinks – je nach Einstellung passend zur Bar, die Farbe wechselt. Ein Blick in die Runde offenbart, dass es hauptsächlich die Ü-30-Generation ist, die hier feiert. Entsprechend gibt es 80er-Sound aus den Boxen.

Nach der Werbung weiterlesen

Als „Can’t touch this“ von MC Hammer aufgelegt wird, füllt sich die Tanzfläche schlagartig. Ausgelassen schwingen die Partygäste Gläser und Körperteile. Die Stimmung ist gut: Offenbar geht der Plan von Manuel Kraus, der gemeinsam mit der Bayreuth Marketing und Tourismus GmbH die Partynacht veranstaltet, auf: Eine „schöne Mischung verschiedener Generationen“ soll es sein, daher auch die unterschiedlichen Musikstile in den Locations.

Beats statt Burger

Auf dem Weg zur nächsten Bar begegnen wir zahlreichen Partygängern („Ey, ich bin schon so besoffen, ich kann ganz bestimmt nicht mehr fahren“), die am Ende der Nacht hoffentlich gut nach Hause kommen werden. Die nächste Station ist das New York Diner. Das Lokal, das eigentlich eher für Fußball gucken und Burger essen bekannt ist, hat zur Partynacht Tische und Stühle rausgeräumt und ihre beiden Stockwerke zu Dancefloors umfunktioniert: Oben läuft House, unten Black Music vom geborenen Bayreuther DJ Roy Le Freak. Neben den bekannten amerikanischen Tracks legt er auch mal französischen Hip Hop auf. „Richtig guter Sound“ – ein Partygast zeigt den Daumen nach oben.

Im Licht der Neon-Bierreklamen schieben sich die Gäste durch den Laden, die Enge sorgt für echtes Clubgefühl.

Die nächste Bar kündigt sich schon von weitem an: „Twist and Shout“ hallt durch die Kirchgasse. Vis-à-vis der Stadtkirche lädt die Waikiki-Bar ein, die kalte Bayreuther Nachtluft zu vergessen und sich zumindest musikalisch in den sonnigen Süden aufzumachen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Printausgabe des Nordbayerischen Kuriers.