Wolfgang Meyer und sein Vater Rudolf, beide Mit-Geschäftsführer des 112 Jahre alten Unternehmens, zelebrieren das Aufbrühen einer Tasse Kaffee regelrecht und zeigen damit gleich auch das Potenzial auf, das der Tassenfilter bei Liebhabern des schwarzen Getränks und bei Gastronomen, die ihren Gästen etwas Besonderes bieten wollen, hat. Die Bohnen in unserem Fall edle Ware aus Indien wird frisch gemahlen, und zwar etwas grober als gewohnt. Dann wird das Kaffeemehl in den Porzellanfilter gegeben, dessen Clou das feine Porzellansieb am Boden ist. Nun kommt heißes Wasser in den inzwischen aufgesetzten Wasserverteiler aber Vorsicht, die Temperatur muss knapp unter dem Siedepunkt sein. Heraus kommt letztlich eine Tasse Kaffee, die wirklich ausgezeichnet schmeckt.