Soziale Not spitzt sich zu Der Verein "Christen schaffen Wohnungen" konnte in 47 Fällen helfen

Peter Engelbrecht

BAYREUTH. „Niemand soll sein Dach über dem Kopf verlieren.“ So lautet das Motto des Vereins Christen schaffen Wohnungen. In 47 Fällen konnte der Verein im vergangenen Jahr mit insgesamt gut 50.000 Euro helfen, berichtete Vorsitzender Hilmar Sommermann.

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Auch in Bayreuth spitzt sich die soziale Lage zu, war den Worten des pensionierten Pfarrers zu entnehmen. „Die Bitten um Unterstützung nehmen nicht ab“, betonte Sommermann auf der Jahresversammlung des Vereins.

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So streckte der Verein im vergangenen Jahr 8.230 Euro für Geschäftsanteile seiner Klienten vor, berichtete Sommermann. Für Kautionen wurden gut 8.500 Euro ausgegeben. In elf Fällen sei die Rückzahlung seit 2006 gescheitert, räumte er ein. Dadurch gingen fast 12.500 Euro verloren. „Die Gründe reichen von der Unfähigkeit mit Geld umzugehen, über die Charakterschwäche, ein Versprechen nicht halten zu können, bis hin zur Privatinsolvenz“, berichtete er. Trotz alledem sei die Finanzlage des Vereins gut, der Rückfluss von geliehenem Geld sei so schlecht nicht. Die meisten Menschen bewiesen Ehrlichkeit und Verantwortung. Mit Telefonaten, Briefen und Hausbesuchen bleibe die Geschäftsstelle dran, bis die Selbsthilfe greife.

Symbolbild: pa