BRK-Kreisgeschäftsführer Herzing glaubt aber nicht an Zuspitzung Der erste Rausch kommt immer früher

BAYREUTH. Für die Rettungsdienste und das Klinikum gibt es während der beliebten Kerwas und Feste mehr Arbeit.

Mit vorbeugender Aufklärung und konsequentem Jugendschutz versuchen Verbände und Behörden dem Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen Herr zu werden. Dennoch fordert das Komasaufen in der Region seine Opfer. Für die Rettungsdienste und das Klinikum gibt es während der beliebten Kerwas und Feste mehr Arbeit.

BRK-Kreisgeschäftsführer glaubt nicht an Zuspitzung

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Naturgemäß sei die Zahl der Hilfseinsätze bei Großveranstaltungen höher als sonst, so Peter Herzing, Kreisgeschäftsführer des BRK in Bayreuth. Auch wenn der Kreisverband die Einsätze wegen betrunkener Jugendlicher nicht gesondert dokumentiere und somit nicht über konkrete Zahlen verfügt, glaubt Peter Herzing allerdings nicht, dass sich das Problem Jugendalkohol zuspitzt. Vielmehr wirke das Komasaufen gegenwärtig recht dramatisch, weil sich die Öffentlichkeit damit auseinandersetzt.Der Bayreuther BRK-Kreisverband, der bei dem jüngst ins Leben gerufenen Präventionsprojekt HALT mitwirkt, sieht das vorsätzliche Komasaufen, auch wenn es zu verurteilen ist, mit professioneller Gelassenheit. „Das sind Notfälle wie jeder andere und wer Hilfe braucht, bekommt sie auch“, so Herzing.

Vier Helfer auf 1000 Gäste

Auf 1000 Gäste komme nach den Einsatzgrundsätzen ein Rettungswagen und vier Helfer. Die Kosten für die Sicherheitswacht trage der Veranstalter, während die Krankenkasse des Betrunkenen für den Abtransport und die Behandlung aufkomme.Wie von Seiten der Veranstalter, des Jugendschutzes und dem Kreisjugendring gegen komatöse Saufgelage bei Festen und Kerwas vorgegangen wird, lesen Sie am Freitag im Kurier.