Das vor knapp 25 Jahren eröffnete Bayreuther Klinikum einschließlich Hohe Warte stehe mit seinem hohen Anteil von 88 Prozent an Einbett- und Zweibettzimmern besser da. Zwölf Prozent seien Drei- und Vierbettzimmer. Wobei Ranftl Wert auf die Feststellung legt, dass die Qualität der medizinischen Betreuung im Mehrbettzimmer genauso hochwertig sei. In der Hohen Warte gebe es auch nach der Modernisierung noch Dreibettzimmer, etwas anderes hätte Bayern bei der Förderung nicht bewilligt, sagt Ranftl.Mit Blick auf die Bettenauslastung sieht der Geschäftsführer ohnehin keinen Spielraum für eine weitere Angebotsverknappung. Von 79 Prozent im Jahr 2004 seit die Belegung auf 86 Prozent im laufenden Jahr gestiegen. Viel mehr gehe nicht, sonst müssten Patienten an einzelnen Tagen auf Gängen liegen. Bei der immer älteren Bevölkerung in Oberfranken prophezeit er künftig noch höhere Belegzahlen.Keine Einwände hat Ranftl gegen den Vorschlag, Infektionsraten mit Krankenhauskeimen zu veröffentlichen. Das müsse aber sehr gut ausgereift sein. So sei zum Beispiel zu unterscheiden zwischen Infektionen, die Patienten in die Krankenhäuser mitbrächten und solchen, die sie sich erst beim Krankenhausaufenthalt zuzögen. raus/Symbolbild: Lammel
Betten in Krankenhäusern: Auslastung steigt
Redaktion 28.12.2010 - 12:17 Uhr