Seit Jahren schwelt der Streit
Doch seit Jahren wird über das Für und Wider der Erweiterung gestritten. Bereits Ende 2014 entwickelte das Stadtplanungsamt ein städtebauliches Konzept. Diesem Rahmenplan für 125 Wohneinheiten stimmte der Bauausschuss 2015 zu. Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser waren geplant. Vor sechs Jahren wurde das Bebauungsplanverfahren eingeleitet. Im Jahr 2018 war sogar an 150 Wohnheiten gedacht. Daran entzündete sich der Protest der Anwohner, die eine Bürgerinitiative gründeten. Danach sollte es um höchstens 100 Wohneinheiten gehen mit einem 70 Meter breiten Mindestabstand zum Panoramaweg. Acht Fachgutachten wurden eingeholt, da es sich unter anderem um ein Kaltluft-Quellgebiet handelt. Neben den Luftströmen waren Fragen zur Entwässerung, dem Boden, dem Verkehrslärm von der Autobahn oder des Natur- und Artenschutzes zu klären.