Bayreuth/Bamberg - Der Flüchtlingsstrom in Oberfranken zeigt sich in verschiedenen Facetten: In Bayreuth fehlt bezahlbarer Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge. Hof hat diesen und ächzt deshalb unter dem Zuzug von 1000 Flüchtlingen in nur einem Jahr (wir berichteten). Bamberg hadert derweil mit der steigenden Kriminalität. In Bayreuth ist es im Vergleich zu den beiden oberfränkischen Nachbarstädten Bamberg und Hof ruhig geworden um die Frage, wie die Stadt mit der Ankunft von vielen Flüchtlingen klarkommt. Vor zwei Jahren ging es um ärztliche Versorgung, Essen und Kleidung, erinnert sich Tina Krause von der Initiative "Bunt statt Braun". Heute liegen die Herausforderungen in der Integration in die Stadtgesellschaft, im Spracherwerb, der Teilnahme am Arbeitsmarkt, der Möglichkeit, eine Wohnung zu finden, und in der politischen Mitbestimmung.
Bayreuth/Bamberg Sorge um Wohnraum und Kriminalität
Christina Knorz 24.08.2017 - 17:39 Uhr