Bayernweit IHK-Abschlussprüfungen beginnen

OBERFRANKEN. Am Dienstag, den 7. Mai, beginnen für viele Auszubildende die IHK-Abschlussprüfungen. Insgesamt 2.669 Azubis legen bei der IHK für Oberfranken Bayreuth ihre Prüfungen in insgesamt 159 Berufen ab. 


Zuerst stehen am 7. und 8. Mai die schriftlichen Abschlussprüfungen für 1.834 Prüflinge in 53 kaufmännischen und verwandten Berufen auf dem Programm. Dazu gehören etwa Einzelhandels-, Bank- und Bürokaufleute. Ab dem 14. Mai folgen die Prüfungen in 106 technischen Berufen. In ihnen stellen 835 Absolventen in 106 Berufen ihr Wissen unter Beweis, darunter angehende Industriemechaniker, Mechatroniker und Elektroniker, so Bernd Rehorz, Leiter Berufliche Bildung bei der IHK für Oberfranken Bayreuth.

Wie breit die Unternehmen im Einzugsgebiet der IHK für Oberfranken Bayreuth aufgestellt sind, zeigt laut einem Sprecher die Tatsache, dass bei den aktuellen Prüfungen nur die IHK in Regensburg mit 159 auf die gleiche Zahl von Berufen kommt, wie die IHK für Oberfranken Bayreuth. Zum Vergleich: Coburg nimmt in 64 Berufen die Prüfung ab, München in 147 Berufen.

Fachkräfte weiter stark nachgefragt

Im Namen der rund 2.200 Ausbildungsbetriebe wünscht IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner dem Fachkräftenachwuchs viel Erfolg bei den Abschlussprüfungen. "Die Abschlussprüfung ist der Schlussakkord der beruflichen Ausbildung", so Hohenner. "Nach einer erfolgreichen Berufsausbildung stehen den Absolventen hervorragende Karriere- und Aufstiegschancen offen, nicht zuletzt, weil die oberfränkischen Unternehmen weiterhin händeringend Fachkräfte suchen." Die oberfränkische Wirtschaft setze mehr denn je auf den eigenen Fachkräftenachwuchs.

Nach den schriftlichen Abschlussprüfungen folgen noch bis in den Juli hinein mündliche und praktische Prüfungen. Knapp 2.400 ehrenamtliche Prüfer aus oberfränkischen Unternehmen und zahlreiche Berufsschullehrer unterstützen die IHK bei den Prüfungen. Die schriftlichen IHK-Abschlussprüfungen werden bundesweit gleichzeitig organisiert. Die IHKs in Oberfranken stehen für knapp zwei Drittel aller Ausbildungsverhältnisse.

 

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