Spezialisten stellten fest, dass es sich tatsächlich um Sprengstoff handelte, und sprengten das Paket kontrolliert.

Nun steht der 40-Jährige aus Oberkotzau jedoch im Verdacht, das Paket mit Sprengstoff aus Motiven "im privaten Bereich" selbst dort abgestellt zu haben, wie das Bayerische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Hof am Freitag gemeinsam mitteilten. Einsatzkräfte hatten zuvor vier Häuser und Wohnungen in Oberkotzau und Hof durchsucht. Er sollte wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und Vortäuschens einer Straftat dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.