Bayern Lebenslange Haft für Giftmord am Tegernsee gefordert

Eine Statue der Justitia hält die Waage. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild/dpa

Tegernsee (dpa/lby) - Im Prozess um einen bizarren Giftmord am Landgericht München II hat die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft für die 49 Jahre alte Angeklagte gefordert. Die Frau soll ihren Ehemann am Tegernsee im Jahr 2018 mit einer Giftspritze getötet haben.

Tegernsee (dpa/lby) - Im Prozess um einen bizarren Giftmord am Landgericht München II hat die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft für die 49 Jahre alte Angeklagte gefordert. Die Frau soll ihren Ehemann am Tegernsee im Jahr 2018 mit einer Giftspritze getötet haben. Später soll sie die Urne mit der Asche des Mannes aufgebohrt und die Asche entnommen haben, um Teile davon in ihr Kopfkissen zu füllen.

Die Staatsanwaltschaft forderte zudem, die besondere Schwere der Schuld für die 49-Jährige festzustellen. Das Mordmotiv sei vor allem Habgier gewesen. "Die Angeschuldigte hatte entschieden, dass ihr Ehemann, von dem sie lange Jahre in erheblichem Ausmaß finanziell profitiert hatte, ihr nun zu nichts mehr nütze sei", hatte die Staatsanwaltschaft in der Anklage erklärt.

 

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