München (dpa/lby) - Die Landwirtschaftsverwaltung in Bayern wird umgebaut, die Zahl der Landwirtschaftsschulen reduziert. Das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen. Ziel der Reform ist es, Strukturen zu verschlanken, ohne die Beratungsangebote zu reduzieren. Vielmehr sollen Landwirte künftig mehr Beratung vor Ort bekommen.

Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) machte deutlich, dass man einige Behördenleiterstellen einsparen und stattdessen zusätzliche Beraterstellen schaffen wolle. Spezielle Fachzentren etwa für ökologischen Landbau sollen aufgelöst werden, stattdessen sollen Landwirte die Beratung künftig überall direkt vor Ort bekommen.

Konkret soll es im Freistaat künftig nur noch 32 Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten geben. 17 bestehende Ämter bleiben eigenständig. Die anderen 30 werden jeweils mit einem benachbarten Amt organisatorisch zu 15 neuen, größeren Ämtern zusammengeführt. Dabei sollen aber alle bisherigen 47 Ämterstandorte erhalten bleiben.

Allerdings soll es statt bisher 27 künftig nur noch 20 Standorte für Landwirtschaftsschulen, Abteilung Landwirtschaft, geben. Zwei der Schulen sind spezialisierte Fachschulen für ökologischen Landbau.