Gleichmäßige Rundenzeiten
Eichmüllers längste Distanz waren bis dato die 73,4 Kilometer beim Rennsteig-Supermarathon, an dem er zweimal teilgenommen hatte. Trotzdem spulte er seine Runden bis zum Schluss gleichmäßig wie ein Uhrwerk ab, nachdem sich das Feld nach nur kurzer Einrollphase recht schnell auseinander gezogen hatte. Nach 50 Kilometern wurde er auf dem 13. Platz gelistet. Statt jedoch auf der zweiten Hälfte langsamer zu werden, wie es für gewöhnlich bei diesen Distanzen der Fall ist, zog der Bayreuther weiterhin konstant sein Programm durch und konnte Runde für Runde Athleten überholen. In der letzten verdrängte er schließlich auch noch Volker Dittmar vom LAC Quelle Fürth. „Die eine oder andere Minute kann man schon noch rausholen“, kommentierte Eichmüller sein erfolgreiches Debüt auf dieser Langdistanz.