Baum kracht auf Zug Glück im Unglück: Er war fast leer, weil schulfrei war

Volker Friedrich , aktualisiert am 17.02.2022 - 11:34 Uhr

Am Donnerstagmorgen ist ein Baum in Rödental auf einen Zug gekracht. Durch den Sturm und die geschlossenen Schulen war der Zug nicht voll besetzt. 

Rödental - Das hätte böse enden können: Kurz vor halb acht Uhr ist ein Baum auf einen Zug zwischen Neustadt und Coburg gekracht. Genau auf die Oberleitung, die 15.000 Volt führt. Der Lokführer musste eine Notbremsung durchführen.

Dank der Entscheidung, die Schulen in der Region am heutigen Donnerstag zu schließen, war der Zug jedoch nur mit 15 Personen besetzt. „Wir hatten Glück, denn normalerweise wäre der Zug voll besetzt mit Schülern gewesen. Dann wäre das alles sicherlich nicht so glimpflich abgelaufen bei einer Notbremsung, vor allem wenn einige der Schüler stehen“, berichtet Kreisbrandrat Stefan Püls in der Rückschau und fügt hinzu: „Die Schüler zu Hause zu lassen, das war die richtige Entscheidung.“

Die Passagiere konnten über eine Rettungsplattform aus dem Zug befreit werden, nachdem die Oberleitung abgeschaltet und geerdet worden war. Dies sei nötig gewesen, um das steile Gleisbett sicher passieren zu können, zumal sich auch eine Mutter mit Kinderwagen im Zug befand. Verletzt wurde niemand; auch der Zug blieb unbeschädigt. 

 

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