Natürlich kann man gegen den Bundesliga-Zweiten Alba Berlin verlieren – die Frage ist nur, wie? Jedenfalls nicht so wie Ludwigsburgs Basketballer am Samstagabend beim 77:101 in der nicht von ungefähr mit 3826 Zuschauern nicht ganz ausverkauften MHP-Arena. Dabei standen die Vorzeichen gar nicht so schlecht. Der Gegner schied unter der Woche nach hartem Kampf erst in der Verlängerung gegen Malaga in der Champions League aus, der Cheftrainer war am Samstag erkrankt, und sein Vertreter Sebastian Trzcionka sagte: „Wir sind mit großem Respekt hierher gefahren, weil Ludwigsburg normalerweise sehr physisch spielt und gute Werfer hat.“