Basketball Bundesligist Medi Bayreuth schickt alle Mitarbeiter in Kurzarbeit

Symbolfoto: Lukas Schulze/dpa

BAYREUTH. Der Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth hat alle Mitarbeiter in Kurzarbeit geschicht. Dieser radikale Sparkurs soll den Fortbestand des Basketball-Standorts Bayreuth sichern, teile Medi am Samstag mit.

Am Mittwoch wurde der Spielbetrieb in der easyCredit Basketball Bundesliga nochmals bis zum 30. April ausgesetzt. Ein Ende der Corona-Krise, ja nicht einmal eine erfolgreiche Eindämmung der Ausbreitung des Virus ist aktuell absehbar. Das öffentliche Leben ist auf ein Minimum heruntergefahren, der Ball ruht, natürlich auch in Bayreuth.

Um die entstandene Krise überwinden zu können, wurden nun alle Mitarbeiter, inklusive aller verbliebenen Spieler und Trainer, in Kurzarbeit geschickt. Die Entscheidung sei unumgänglich, um die Zukunft des Klubs zu sichern, sagte Medi-Geschäftsführer Björn Albrecht, der sich gleichzeitig bei allen für deren Verständnis und Beitrag bedankte. 

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In einer Notbesetzung arbeitet der Verein derzeit im Homeoffice, ist aber per Mail (geschaeftsstelle@medi-bayreuth.de) oder telefonisch unter 0921-168 000 70 (von Montag bis Donnerstag zwischen 10 und 12 Uhr) erreichbar.

Der Fortbestand des Bayreuther Basketball Standorts liegt aktuell aber verteilt auf vielen Schultern. Aus diesem Grund wird man im Laufe der kommenden Woche offen auf Sponsoren und Fans zugehen und um Unterstützung bitten, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.