BAYREUTH. Es ist der seltene Fall einer Opernproduktion, bei der sich alles auf höchstem Niveau zusammenfügt: Die Qualität der Sänger, deren darstellerischer Einsatz, das Regiekonzept, die Bühnenräume, die Kostüme ... Barrie Koskys Inszenierung von „Die Meistersinger von Nürnberg“ bleibt auch in ihrem dritten Jahr der funkelnde Diamant im aktuellen Spielplan der Festspiele – auch wenn bei der Wiederaufnahme des Stücks ein kleines Malheur passiert ist.