Bamberger Symphoniker Neue Saison unter dem Motto Erinnerungen

Foto: Andreas Harbach/Archiv

BAMBERG. Unter dem Motto "Erinnerung" steht die neue Konzertsaison der Bamberger Symphoniker, die Chefdirigent Jakub Hruša und Intendant Marcus Rudolf Axt an diesem Donnerstag der Presse vorstellten.

"Klänge, Töne oder Melodien – Musik allein vermag es, Erinnerungen in uns hervorzurufen. Aber auch Zitate der Komponisten und Querverweise in der Musikgeschichte sind musikalische Erinnerungen, die das Jahresprogramm 2019/20 des Orchesters begleiten werden", heißt es in einer Pressemeldung der Bamberger Symphoniker. Von Alban Bergs Violinkonzert »Dem Andenken eines Engels«, über Edward Elgars »Enigma«-Variationen und Modest Mussorgskis »Bilder einer Ausstellung« - das Saisonmotto werde  programmatisch in vielerlei Hinsicht deutlich. Insgesamt stehen 77 Werke von 37 Komponisten, darunter auch drei Uraufführungen, auf dem Programm der Bamberger Symphoniker.

Mit dem Beginn seiner vierten Saison als Chefdirigent des Orchesters erinnert sich auch Jakub Hruša immer wieder gerne an die Anfänge zurück: »Ich habe hier in Bamberg das gute Gefühl, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein«. Ein Gefühl, welches die Konzerte in Bamberg, in Bayerns bestem Konzertsaal, immer wieder zu Höhepunkten werden lässt, darüber hinaus aber die Möglichkeit einräumt, das Gewohnte zu verlassen: Die Konzertreisen in der Saison 2019/20 führen das »Weltorchester« Bamberger Symphoniker als Kulturbotschafter des Freistaates unter anderem nach China, Spanien und Polen, aber auch innerhalb Deutschlands von Baden-Baden über Frankfurt bis in die Elbphilharmonie. In diesen Wochen bereits ist das Orchester unter der Leitung von Jakub Hruša mit Smetanas »Mein Vaterland« auf Tournee in Prag, Zürich, Amsterdam und London.

Sol Gabetta, eine der weltweit gefragtesten Cellistinnen, wird sich als Portraitkünstlerin der Saison in unterschiedlichsten Facetten mit den Bamberger Symphonikern nicht nur in Bamberg selbst, sondern auch auf Tournee in Spanien präsentieren. Neben Cellokonzerten von Schostakowitsch, Elgar und Weinberg, an dessen 100. Geburtstag erinnert werden soll, steht insbesondere auch ein Kammerkonzert mit Orchestermitgliedern im Zentrum ihrer Residenz.

Und auch an ihn soll erinnert werden, wenn 2020 sein 250. Geburtstag gefeiert wird:
Ludwig van Beethoven. Mit Chefdirigent Jakub Hruša werden einzelne Symphonien des Komponisten jeweils mit einem anderen symphonischen Werk kombiniert und so der Einfluss Beethovens innerhalb der Musikgeschichte hörbar gemacht, heißt es weiter in der Meldung. Nicht zuletzt erwartet die Musikwelt im Juni 2020 die 6. Auflage des bedeutendsten internationalen Dirigentenwettbewerbs, »The Mahler Competition«.

 

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