Uni Bamberg will Raumnot lindern - Neubau auf Industriebrache

BAMBERG. Das Ende der akuten Raumnot an der Universität Bamberg ist in Sicht: Im Sommer bezieht die Uni neue Räumlichkeiten auf dem Gelände der früheren ERBA-Baumwollspinnerei. "Das ist unser Befreiungsschlag", sagte Kanzlerin Dagmar Steuer-Flieser am Donnerstag.

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Viele kleinere Uni-Standorte in der Innenstadt werden dann auf die ehemalige Industriebrache umziehen. Die Raumnot an der Uni werde bald ein Ende haben, versprach Steuer-Flieser.

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Durch den doppelten Abiturjahrgang war die Zahl der eingeschriebenen Studenten in Bamberg im Wintersemester 2011/2012 auf 12.393 gestiegen - im Jahr zuvor studierten nur 10.156 Menschen in der oberfränkischen Domstadt. Um der Raumnot Herr zu werden, hatte die Uni sogar einen Saal im Bamberger Konzert- und Kongresshalle für große Vorlesungen angemietet. Für das Sommersemester haben sich bislang nach Angaben von Präsident Godehard Ruppert 12.158 Studenten eingeschrieben.

14.000 Quadratmeter und Kosten von 29 Millionen Euro

Auf dem ERBA-Gelände stehen Studierenden und Wissenschaftlern künftig rund 14.000 Quadratmeter zur Verfügung. Das Projekt wird von einem Investor gebaut, die Universität ist Mieter für zunächst 15 Jahre. Die Projektkosten habe der Freistaat auf insgesamt 29 Millionen Euro taxiert, erläuterte Steuer-Flieser. Mit zusätzlichen Mitteln aus dem Projekt Technologie-Allianz Oberfranken (TAO) will die Uni bald weitere Bauvorhaben in der Innenstadt verwirklichen. Es seien viele Projekte angestoßen worden, um die Studienbedingungen weiter zu verbessern, betonte Ruppert.

dpa/Symbolbild: pa