Mit dem Betrag seien zwei große Rechnungen bezahlt worden, sagte eine Sprecherin der Stadt am Dienstag. Weil es immer noch offene Forderungen gebe und das Privatvermögen des 39-Jährigen erschöpft sei, könne bis mindestens zum Jahresende weiter auf das Konto in Bamberg gespendet werden.Der aus Franken stammende Matthias K. war im Juni 2008 nach Thailand ausgewandert und hatte kurz zuvor zweieinhalb Monate in Bamberg gelebt. Im Oktober 2009 war er auf dem Flughafen Bangkok unter noch ungeklärten Umständen verunglückt und hatte sich ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Er lag lange Zeit in einem Krankenhaus im südthailändischen Hat Yai im Koma, bevor er im September 2010 nach Deutschland ausgeflogen wurde.Die Kosten für die Behandlung in Thailand und den Rücktransport in einem Spezialflugzeug belaufen sich auf über 70.000 Euro. Berichte über sein Schicksal hatten eine Woge der Hilfsbereitschaft ausgelöst und die Rückführung ermöglicht. Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke bedankte sich am Dienstag noch einmal bei allen, die die Hilfsaktion für den 39-Jährigen unterstützten.Inzwischen sei Matthias K. aus dem Koma erwacht, sagte die Pressesprecherin. Sein Gesundheitszustand sei aber weiter sehr ernst. Er müsse nach wie vor in einem Krankenhaus in Mittelfranken behandelt werden.
dapd/Symbolbild: pa
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