Schon 7.300 Euro für Koma-Patienten in Thailand gesammelt

BAMBERG. Die Woge der Hilfsbereitschaft für den in Thailand im Koma liegenden Deutschen hält an.

Auf ein von der Stadt Bamberg eingerichtetes Spendenkonto seien bis zum Mittwochmorgen bereits 7.300 Euro eingegangen, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Das waren 2.600 Euro mehr als am Vortag gemeldet. Mit dem Geld soll ein ärztlich betreuter Rückflug des Mannes ermöglicht werden, weil er selbst keine Krankenversicherung hat. Wann der 39-Jährige nach Deutschland zurückgebracht werden könne, sei noch immer offen, sagte Pressesprecher Franz Eibl. Als Koma-Patient werde er wohl zunächst in eine Spezialklinik eingeliefert, über die Bamberg selbst gar nicht verfüge.

Der heute 39-Jährige war im Juni 2008 nach Thailand ausgewandert und liegt dort seit Oktober 2009 in einer Klinik. Er war offenbar auf dem internationalen Flughafen der südthailändischen Stadt Hat Yai mit schweren Verletzungen an Kopf, Hals und Körper gefunden worden. Bevor er Deutschland den Rücken kehrte, lebte der gebürtige Franke unter anderem zweieinhalb Monate in Bamberg. Er habe dort noch eine kranke Großmutter, sagte Eibl.

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dpa