Im Prozess um den Bamberger Chefarzt Heinz W. haben zwei seiner Verteidiger eine milde Strafe gefordert. Selbst wenn es sich um sexuelle Vergehen handele, müsse ein „bewährungsfähige Strafe“ herauskommen. W. soll als Chefarzt der Gefäßchirurgie am Klinikum Bamberg mindestens zwölf Frauen sediert und sich dann sexuell an ihnen vergangen haben. W. selbst sagt, er habe alles aus Forschungszwecken gemacht. W.s Verteidiger Klaus Bernsmann sieht allerdings nur „minderschwere“ Taten – und fordert, seinen Mandanten aus dem Gefängnis zu entlassen.