Aus ganz Deutschland Spenden für verunglückten Franken

BAMBERG. Die Welle der Hilfsbereitschaft für den in Thailand verunglückten Bamberger reißt nicht ab.

Inzwischen gingen aus allen Teilen Deutschlands Spenden und Hilfsangebote bei der Stadt Bamberg ein, berichtete eine Stadtsprecherin am Montag. Über die Höhe des Spendenaufkommens werde allerdings erst in den nächsten Tagen Klarheit herrschen.

Darüber hinaus gebe es weiter Angebote von Ärzten, Ergotherapeuten und auf Flugtransporte spezialisierten Rettungssanitätern. "Manchmal geben wir im Stundenrhythmus einen ganzen Stapel von Angeboten an die bestellte Betreuerin des Mannes weiter", sagte die Stadtsprecherin. Derzeit sei aber noch unklar, wann dessen Gesundheitszustand eine Rückreise nach Deutschland erlaube.

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Recherchen der Stadt hätten inzwischen ergeben, dass der 39 Jahre alte Franke immer nur für kurze Zeit in Bamberg gelebt habe, bevor er ausgewandert sei. Mit erstem Wohnsitz sei der Mann lediglich für zweieinhalb Monate in der Stadt registriert gewesen. Davor habe er sich gelegentlich und meist nur für kürzere Zeit in der Stadt aufgehalten - mit erstem Wohnsitz habe er in anderen Teilen Frankens gelebt.

Der Mann war am 25. Oktober vergangenen Jahres in das Hospital der thailändischen Stadt Hat Yai gebracht worden, nachdem er sich am Flughafen der Stadt am Kopf verletzt hatte und ins Koma gefallen war. Seitdem wird er dort behandelt. Das Hospital versuchte zunächst mit Hilfe der deutschen Botschaft vergeblich, Angehörige ausfindig zu machen. Inzwischen ist klar, dass der 39-Jährige eine Großmutter in der Region Bamberg und auch weitere Verwandte hat.

dpa