Wenn Peter Baldauf die Treppe ins Untergeschoss des früheren Kurhauses hinabsteigt, gelangt er in eine andere Welt. In den fensterlosen Räumen hat sich vor vielen Jahren die Schützengesellschaft eingerichtet. Wenn auch inzwischen ein Provisorium, so ist es doch Baldaufs zweites Zuhause. Dort würde er sich auch bei ausgeschaltetem Licht in völliger Dunkelheit zurechtfinden. Als Vorsitzender kennt Baldauf die Geschichte der Schützengesellschaft. Er weiß auch, dass sie in den Räumen unterm Kurhaus enden wird. Aber der Sportschütze ist klug. Weil der Schießsport in dem Mausoleum keine Perspektiven mehr hat, denkt Baldauf an die Zukunft des Vereins.