Am Tag nach der Mitgliederversammlung sagt Thomas Bauske auf Anfrage unserer Zeitung, er sei stark getroffen vom Ausgang der Wahl. „Mir tut das echt weh, weil die Awo für mich eine Herzensangelegenheit war.“ Bauske war 2006 in den Vorstand der Awo gegangen, zusammen mit André Pöhler und Hannaleena Meier. „Zu einer Zeit, als niemand dazu bereit war“, sagt Bauske. „Die Awo hatte unter Christian Masser gerade eine Insolvenz abwenden können.“ Sechs Jahre später, als der Vorsitzende Pöhler nach Regensburg umgezogen ist, habe er den Vorsitz übernommen. „Ich habe die Awo nach außen geöffnet, sie wieder nach vorne gebracht“, sagt Bauske. Zahlenmäßig lasse sich das gut belegen: Vor zwölf Jahren habe die Awo eine Bilanzsumme von 460.000 Euro gehabt, „jetzt haben wir eine Bilanzsumme von 7,6 Millionen Euro und einen Gewinn von knapp 400.000 Euro“.