Autobahn Auto fliegt von Transporter in entgegenkommenden Wagen

Die Leuchtschrift "Unfall" auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Schieres Glück: Bei einem Autobahnunfall in Unterfranken hat sich ein Wagen von einem Autotransporter gelöst und ist ein entgegenkommendes Fahrzeug geflogen, in das dann auch noch ein nachfolgender Wagen krachte - dennoch blieb es bei vier Leichtverletzten. Zunächst war der 38 Jahre alter Fahrer eines Autotransporters in der Nacht auf Samstag auf der Autobahn 3 bei Waldbrunn (Landkreis Würzburg) wegen eines Sekundenschlafes gegen die Betonmittelschutzwand gedonnert.

Waldbrunn - Schieres Glück: Bei einem Autobahnunfall in Unterfranken hat sich ein Wagen von einem Autotransporter gelöst und ist ein entgegenkommendes Fahrzeug geflogen, in das dann auch noch ein nachfolgender Wagen krachte - dennoch blieb es bei vier Leichtverletzten. Zunächst war der 38 Jahre alter Fahrer eines Autotransporters in der Nacht auf Samstag auf der Autobahn 3 bei Waldbrunn (Landkreis Würzburg) wegen eines Sekundenschlafes gegen die Betonmittelschutzwand gedonnert. "Durch den wuchtigen Aufprall löste sich der obere, vordere Pkw und flog in die Gegenfahrbahn", teilte die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried mit.

Dort konnte ein in Richtung Frankfurt fahrender 40-Jähriger dem Geschoss nicht mehr ausweichen. Einem hinter ihm fahrenden Autofahrer gelang dieses Manöver zwar, doch krachte dessen Wagen danach in das Auto des inzwischen quer zur Fahrbahn rutschenden 40-Jährigen. "Offensichtlich flogen zu diesem Zeitpunkt nicht nur Fahrzeuge, sondern auch Schutzengel, denn beide Insassen des verunfallten Pkw und der Insasse des nachfolgenden Pkw wurden glücklicherweise nur leicht verletzt und konnte umliegende Krankenhäuser noch in der Nacht wieder verlassen", kommentierte die Polizei.

Auch der Fahrer des mit insgesamt neun Autos beladenen Sattelzuges kam mit leichten Verletzungen davon. Es entstand ein Sachschaden von rund 150 000 Euro. Die A3 musste in beiden Richtungen immer wieder voll gesperrt werden. Die Bergung und Instandsetzung der Unfallstelle zog sich bis zum Samstagmittag. "Das war ein großes Trümmerfeld", sagte ein Polizeisprecher.

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