Triathlon - „Ich freue mich riesig über diese Auszeichnung in einem Jahr, das sehr holprig für mich angefangen hat, aber dann sehr gut Fahrt aufgenommen hat“, sagte die Bayreutherin. Besonders in Erinnerung werde ihr dabei immer ihr Sieg in Roth bleiben. „Es war ein absoluter Wunsch von mir, einmal dort an die Startlinie zu gehen, und dieses Jahr hat es geklappt. Über die Leistung dort war ich selbst am meisten überrascht, aber Heimrennen verleihen ja bekanntlich Flügel.“ Nachdem sich Haug im März kurz vor der Challenge Miami mit dem Corona-Virus infiziert hatte, konnte sie im September als Saisonhöhepunkt die Challenge Roth gewinnen. Vor allem ihre Marathonzeit von 2:43:54 Stunden sorgte für Staunen. Zusätzlich triumphierte die 38-Jährige bei der Challenge St. Pölten sowie beim Ironman 70.3 Lanzarote. Die Wahl bei den Herren entschied Jan Frodeno für sich. Beim Tri Battle Royale gelang ihm gegen den Kanadier Lionel Sanders in 7:27:53 Stunden die bis dahin schnellste Zeit über die Langdistanz.