Viel lieber als über ihre Bilder, denen sie Bezeichnungen wie Contemplation, Reflexion, Selbstbildnis im Atelier oder Wortlose Demonstration gegeben hat, spricht Sabine Gollner über Themen wie Netzwerken, Leerstandsmanagement, Kreativwirtschaft, Stadtentwicklung oder die Reizüberflutung im Alltag. Als Künstlerin will sie sich gar nicht so gerne bezeichnet wissen. Vielmehr als Impulsstrategin. Als Ideengeberin. Als kreative Kraft, der der ländliche Raum am Herzen liegt. So hat sie vor sieben Jahren die Künstlerkolonie Fichtelgebirge ins Leben gerufen. Getragen von der Vision, durch wirtschaftlich-kulturelle Aktivitäten einen positiven Wandel für die Region bewirken zu können. In der Künstlerkolonie geht es nicht darum, mit Leinwand und Pinsel durch die Wälder und Auen zu streifen und so den erlösenden Musenkuss herbeizusehnen.