Aus dem Gemeinderat „Drossenfelder Weihnacht“ fällt aus

Lichterglanz an Weihnachten: Nach einem Kabinettsbeschluss in diesem Jahr wieder möglich. Foto: picture alliance/dpa/Daniel Karmann

Seit dem 1. Oktober sind in Bayern Volksfeste wieder erlaubt. Auch andere öffentliche Feiern wie Weihnachtsmärkte und Christkindlmärkte sind möglich. In Neudrossenfeld bleibt man lieber vorsichtig.

Neudrossenfeld - Die „Drossenfelder Weihnacht“ ist ein Besuchermagnet in der Vorweihnachtszeit. Idyllisch im Hof des Bräuwercks gelegen, verströmten die von den Vereinen liebevoll geschmückten Buden eine heimelige Weihnachtsstimmung.

Doch wegen der noch anhaltenden Corona-Pandemie soll die „Drossenfelder Weihnacht“ auch in diesem Winter ausfallen. Das hat Bürgermeister Harald Hübner auf Nachfrage im Gemeinderat erklärt. Trotz der sinkenden Corona-Fälle und der Impfungen sei ungewiss, wie es im Herbst und Winter aussehe.

Dennoch sollen die Anhänger des Weihnachtsmarktes nicht ganz auf weihnachtliches Flair verzichten müssen. „Wir wollen den Bürgern mit einer weihnachtlichen Serenade zumindest eine abgespeckte Version bieten.“ Die Organisation erfolge in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde. „Ein Bläserensemble tritt auf und es gibt natürlich Glühwein und Bratwürste.“ Geplant ist die Serenade am Samstag vor dem ersten Advent.

Weitere Beschlüsse in Kürze:

Jugendförderung: Der Tennisclub Drossenfeld beantragte eine Verlängerung des gemeindlichen Zuschusses für die Jugendarbeit. Der Zuschuss von 20 Euro im Jahr pro Kind und Jugendlichem ist vom Gemeinderat für 2022 bis 2024 verlängert worden. Auch beim Schützenverein „Die Alten Treuen“ und den TSV Neudrossenfeld wird die Jugendarbeit gefördert.

Weinbergstraße: Die Straßensanierung wurde von einem unschönen Vorfall überschattet. Die Gemeinde hatte in der Weinbergstraße auf einer Länge von 250 Metern den Kanal und die Leitungen sanieren lassen. Für Kosten in Höhe von fast 600 000 Euro. „Aber die Absperrung ist entfernt und die Straße beschädigt worden“, sagte Hübner. Denn diese sei noch nicht fertig gewesen. Dadurch seien die Gehsteige und das Pflaster vor der katholischen Kirche mit Haftkleber verunreinigt worden. Nun müssten die Schäden mit „einem Mordsaufwand“ wieder entfernt werden.

Kulmbacher Straße: Der Bebauungsplan „An der Kulmbacher Straße“ wurde vom Neudrossenfelder Gemeinderat gebilligt. Die Stellungnahmen von Bürgern und Behörden dazu wurden einbezogen. „Weil die Emissionsgrenzwerte überschritten werden“, so Bürgermeister Hübner im Gespräch mit unserer Zeitung, sollen jetzt zwei der drei geplanten Wohnhäuser weiter von der Kreisstraße weg gebaut werden. In einem Mischgebiet würden andere Lärmwerte gelten. Die Bäume, die auf der Streuobstwiese gefällt werden müssten, sollen durch andere Anpflanzungen ersetzt werden.

Starkregen: Den ehrenamtlichen Helfern und dem Bauhof habe er für ihren Einsatz nach dem Unwetter in der Nacht des Wahlsonntags seinen Dank ausgesprochen, so Hübner. Sie hätten die in Untergräfenthal und in Oberbrücklein entstandenen Schäden wieder beseitigt. Das Wasser habe nicht abfließen können. Was teils durch die Verrohrung und Einhausung des Bachs selbst verursacht gewesen sei, so Hübner.

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