Aber Walter Mixa war, als all die schlimmen Vorwürfe aus seiner Zeit als Stadtpfarrer von Schrobenhausen im Frühjahr 2010 bekanntwurden, noch nicht einmal zum Rücktritt bereit. Der Münchner Erzbischof Reinhard Marx und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Erbischof Robert Zollitsch, mussten auf ihn einreden. Und handelten sich glatt eine Rüge des Papstes ein: Sie seien zu wenig brüderlich mit Mixa umgegangen. Überhaupt scheint Benedikt XVI. dem emeritierten Bischof noch sehr gewogen zu sein, erst vor ein paar Wochen durfte Mixa am Rande der Generalaudienz mit ihm plaudern und ihm einen Brief zustecken.