Nach dem Abschluss von Häckselarbeiten im Wald wollte der voll beladene Sattelzug das Gebiet "Büttelschlag" nahe der oberpfälzischen Gemeinde Pechbrunn wieder verlassen. Dabei geriet jedoch das Heck in einer Kurve in den Graben. Daraufhin kippte der gesamte Lastwagen um.

"Beim Verlassen ist das Fahrzeug gekippt, nachdem es mit dem Heck in den Graben geraten ist", erklärt Tobias Riederer von der Polizei. Dieser kleine Fehler hatte weitreichende Folgen.

Als Erstes rückten Feuerwehr und Rettungskräfte an, da der Beifahrer zunächst im Führerhaus eingeschlossen war. Er wurde durch die Feuerwehr befreit und kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Auch der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Danach lief die aufwendige Bergung des Fahrzeugs an. Mit zwei Baggern musste zunächst die Ladung auf andere Anhänger verteilt werden. "Zunächst muss das Fahrzeug entladen werden, es hat circa 38 Tonnen Häckselgut geladen und danach kann das Bergeunternehmen das Fahrzeug aufrichten", schildert Riederer von der Polizei die Bergung.

Mit einem großen Bagger und einem Bergefahrzeug wurde der Sattelschlepper schließlich aufgerichtet. Doch die Arbeiten waren alles andere als einfach. "Schwierig ist die Bergung, weil die Wege und die Zufahrt alles sehr klein ist", erklärt Johann Adam vom Abschleppunternehmen. Rückwärts manövrierte er sein 34 Tonnen schweres Bergefahrzeug zur Unfallstelle. "Da ist weniger Platz und vor allem durch den Regen ist alles sehr aufgeweicht", sagt Adam.

Am Ende war die Bergungsaktion mitten im Wald erfolgreich.