„Carsten Plötz und ich haben uns zusammengesetzt, überlegt und ich habe auch Christian Möckel eingeschaltet“, sagt Berghammer. Der Sportamtsleiter hat „uns Türen im Rathaus geöffnet, schnell war die Demonstration angemeldet“. 78 Vereine haben Berghammer und Plötz angeschrieben. Wie hoch die Beteiligung sein kann, darüber haben sich die Organisatoren noch keine Gedanken gemacht. „Schwach wäre, wenn wir nur mit 30 Mann am Freitag um 17 Uhr auf dem Stadtparkett stehen würden. Aber“, sagt Berghammer, „das glaube ich nicht. Allein von der HaSpo werde da 30 Mann stehen“. Die Sportler wollen, sagt Berghammer, „zeigen, dass wir gegen diese Schwachköpfe sind. Und dass wir heiß sind auf alle Kulturen. Weil alle uns helfen, uns weiter zu entwickeln“. Sport sei eine ausgezeichnete Möglichkeit, Integration zu leben. Und genau das soll am Freitag zwischen 17 und 18 Uhr auf dem Stadtparkett auch gelebt werden, denn: „Alle Vereine werden ihr Sportgerät dabei haben, werden spielen auf dem Markt. Wir haben Handbälle dabei, die Fußballer ihren Fußball. Wir wollen Passanten ermuntern, mitzuspielen – Gemeinschaft zu zeigen.“ Darüber hinaus, so steht es in dem Aufruf, sollen die Vereine selbst kreativ werden, sich Gedanken machen: „Plakate, Banner, Schilder und Aufrufe für die Menschlichkeit formulieren.“