Auf Wohnhaus PV-Anlage brannte in Bayreuther Königsallee

Zahlreiche Einsatzkräfte der Bayreuther Feuerwehr rückten am Montagnachmittag aus zu einem Brand einer Photovoltaik-Anlage in der Königsallee.

Feuerwehrkräfte haben den Brand in der Bayreuther Königsallee schnell löschen können. Foto: Freiwillige Feuerwehr Bayreuth

Gegen 14 Uhr am heutigen Montagnachmittag, 4. Mai, wurden zahlreiche Einsatzkräfte diverser Abteilungen der Bayreuther Feuerwehr zu einem Brand einer auf einem Wohnhaus installierten Photovoltaik-Anlage in die Königsallee alarmiert. Das teilt die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bayreuth am späten Nachmittag mit.

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Bei Eintreffen der Feuerwehrkräfte bestätigte sich demnach die Lagemeldung durch leichte Rauchentwicklung ausgehend von einem Solarmodul. Um den Brandherd zu lokalisieren sowie eine Brandausbreitung rasch zu unterbinden, ging umgehend ein Angriffstrupp zur Brandbekämpfung vor.

Bayreuther Feuerwehrkräfte bringen Brand unter Kontrolle

Nachrückende Kräfte stellten weitere Sicherheitstrupps mit Atemschutz in Bereitschaft. Parallel wurde die Drehleiter in Bereitstellung gebracht. Durch effiziente und gezielte Löschmaßnahmen wurde der Entstehungsbrand schnell unter Kontrolle gebracht, noch bevor das Feuer auf den Dachstuhl sowie weitere angrenzende Solarmodule übergreifen konnte, teilt die Feuerwehr mit. Nach kurzer Zeit gelang es dem Angriffstrupp außerdem, die Module der PV-Anlage durch den Einsatz von Elektrowerkzeug zu trennen und damit die Gefahr von Kurzschlüssen an brandgeschädigten Kabeln zu verhindern.

Im Anschluss folgten Nachlöscharbeiten sowie die stetige Kontrolle des Brandherds mittels Wärmebildkamera. Durch Fachkräfte des grundzuständigen Energieversorgers sowie des Installationsbetriebs wurde eine sachgemäße Außerbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage sichergestellt.

Für eine Dauer von etwa 20 Minuten war laut Feuerwehr eine Vollsperrung der Königsallee nötig.

Fast 60 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Vor Ort befanden sich zwei Rettungswagen des BRK Bayreuth sowie ein Einsatzleiter des Malteser Hilfsdienstes. Zwei Personen wurden rettungsdienstlich gesichtet, ein Transport in ein Krankenhaus war aber nicht notwendig. Neben 59 Feuerwehr-Einsatzkräften der Abteilungen Aichig, Innere Stadt, St. Georgen, Löschzug Ost und Ständige Wache sowie der Feuerwehr-Einsatzleitung war ebenso ein Fachberater des Technischen Hilfswerks vor Ort.

Die Polizei befand sich mit zwei Streifenwagen an der Einsatzstelle. Aufgrund der längeren Einsatzdauer wurde eine Wachbesetzung gestellt, die während der Abwesenheit der Ständigen Wache die Gebietsabsicherung übernahm und die Einsatzbereitschaft für mögliche Paralleleinsätze sicherstellte. Nach circa 75 Minuten konnten alle eingesetzten Kräfte wieder an ihre Standorte zurückkehren.