Oberfranken präsentiert sich auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin auch heuer wieder selbstbewusst als Heimat einzigartiger Spezialitäten und als gastfreundliche Urlaubsregion. Das Konzept kommt an: Die Region lockt die Besucher der weltweit bedeutendsten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau in Scharen an seinen rot-weißen Stand in der Bayernhalle. "Das Interesse am Oberfranken-Stand ist enorm", bestätigt Frank Ebert, Geschäftsführer von Oberfranken Offensiv e.V. 

Mit seinen 42 Quadratmetern gehört der Oberfranken-Stand heuer zu den größten Ständen auf der Messe. Hier können Besucher zehn Tage lang entdecken und kosten, welche kulinarischen Genüsse Oberfranken zu bieten hat. Wurstspezialitäten, Pralinen, Bier und Brände, aber auch Gebäck: "Die Besucher sind begeistert über so eine Bandbreite", erzählt Frank Ebert. Auch Markus Traub, der "Wärschtlamo" aus Hof, ist am Samstag mit seinem Kessel auf der Messe dabei. 

Wie Frank Ebert weiter erzählt, interessieren sich die Besucher aber nicht nur für oberfränkische Delikatessen: "Viele fragen konkret nach Ausflugszielen, Radstrecken und Übernachtungsmöglichkeiten." Das Interesse zeige, dass die Region für Touristen immer attraktiver wird. 

Seit fünf Jahren schon organisiert Oberfranken Offensiv e.V. den Gemeinschaftsstand für die Tourismusregionen Fichtelgebirge, Frankenwald, Fränkische Schweiz und die Stadt Bayreuth. Ebert sieht durch solche Aktionen das "oberfränkische Wir-Gefühl" gestärkt. "In Berlin sagt keiner der Teilnehmer, ich komme aus Kronach, aus Kulmbach oder Hof - da heißt es immer: Wir kommen aus Oberfranken.