„Es riecht ganz nach Maulwurf“, macht Andreas Dietzel den „Täter“ zügig aus. Der Vorsitzende des Kreisklassisten ASV Nemmersdorf schätzt aber, dass der Maulwurf wohl einen Job als Platzwart anstrebt. In Form und Farbe unterscheiden sich die Hügel nicht von denen in Goldkronach, Pottenstein, München oder Berlin. Es ist die Lage. Während andere Erdhügel vorwiegend gehäuft, sagen wir zentriert oder flächig angelegt sind, führen die Nemmersdorfer Erdaushube fast wie an der Schnur gezogen die Außenlinie entlang – allerdings nur auf der Seite der Gästebank.
